Dienstag, 1. Februar 2011

Culturomics - part 2: googleNgram Viewer - digital humanities

Interessantes Tool:

http://ngrams.googlelabs.com/

Gibt man z.B. "Theil, Teil" ein (vorher muss man freilich das Korpus "german" wählen...), dann sieht man sehr schön, seit wann "Teil" ohne "h" verstärkt gebraucht wird, und zwar schon vor der Orthographischen Konferenz von 1901, die dann die amtliche Normierung auf "Teil" zur Folge hatte (http://de.wikipedia.org/wiki/Orthographische_Konferenz_von_1901). Bereits gute 20 Jahre zuvor werden beide Varianten mit einer ähnlichen Frequenz gebraucht:

http://ngrams.googlelabs.com/graph?content=Theil%2CTeil&year_start=1800&year_end=2000&corpus=8&smoothing=3

Zur Lektüre empfehle ich den Text von Haber (Dank an Paul Grice für den Hinweis):

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/die_rueckkehr_der_zahlen_und_daten_1.9223458.html

Hier tritt Haber live auf (ebenfalls Dank an Paul Grice):

http://www.scivee.tv/node/25005

Hier noch das Projekt, auf das Haber im obigen Text verweist:

http://www.slavevoyages.org/tast/index.faces

1 Kommentar:

  1. Das vermehrte Aufkommen von Theil war die Folge der preußischen Rechtschreibreform, die der gesamtdeutschen voraufging.

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